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Sozialpartner und Wasserkraft: Die TIWAG rief ...

"Viel Geschrei und wenig Wolle" sagte bekanntlich der Bauer, als er die Sau scherte.

Ein ähnlicher Eindruck bleibt von der Pressekonferenz der Sozialpartner zurück, die Ende März stattfand und bei welcher massiv für neue Wasserkraftwerke geworben wurde.

Der Landschaftsschutzverein Osttirol hatte diese Pressekonferenz zum Anlass genommen, um mit einem Brief die Darsteller nach konkreteren Argumenten für ihre Wasserkraftbehauptungen zu befragen.

Die Antworten waren spärlich – wenn überhaupt welche eintrafen.

Einzig DI Norz verwies darauf, dass die Landwirtschaftskammer sehr wohl auf die Bedeutung von Energieeffizienzmaßnahmen und anderer Energiealternativen verwiesen habe, dies aber in der Berichterstattung zu kurz gekommen sei.


TIWAG-koordinierte Stellungnahmen der Sozialpartner Vollständig die Sprache verschlagen hat es den Herren Schretter (Industriellenvereinigung) und Zangerl (Arbeiterkammer); von ihnen ist bis heute keine Antwort eingetroffen.

Die Dürftigkeit oder das Fehlen von Argumenten verwundert nicht – wurde doch diese ganze PR-Aktion von der TIWAG eingefädelt und betrieben, wie bei dietiwag nachzulesen ist.

Um ein weiteres Bild aus dem Tierreich zu bemühen : Hier hat ganz eindeutig der Schwanz mit dem Hund gewedelt.


Gut getan hat es beiden nicht: weder der TIWAG noch dem Ruf der Sozialpartner.

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